Transiti:ON
Projektwebsite für Workshop-Teilnehmer:innen
Transiti:ON führt in fünf aufeinander aufbauenden Arbeitspaketen vom gemeinsamen Problemverständnis bis zum erprobten, skalierbaren Angebot. Die Problemanalyse liefert die Grundlage; in der Ideenfindung entstehen und reifen erste Lösungen. Danach folgen Auswahl, Entwicklung und Test des Produkts.
Interne und externe Gespräche, Elterninterviews und wissenschaftliche Quellen schaffen ein gemeinsames Problemverständnis. Ergebnis sind eine klare Problemdefinition und Hypothesen für den Lösungsraum.
In Co-Creation-Workshops entwickeln Eltern und Erziehungsberechtigte, Fellows, Pädagog:innen, Träger, Fachpersonen aus Wissenschaft und Verwaltung sowie Mitarbeiter:innen von Teach For Austria erste Lösungen. Frühe Prototypen werden direkt mit Eltern gespiegelt und zu zwei bis vier belastbaren Ansätzen verdichtet.1
1 Mit „Eltern“ sind auf dieser Seite Eltern und alle weiteren Obsorgeberechtigten gemeint.
Die Ansätze werden nach Wirksamkeit, Skalierbarkeit, Umsetzbarkeit und Finanzierung bewertet. Daraus entsteht eine priorisierte Leitlösung samt MVP-Definition und Umsetzungshandbuch.
Die Leitlösung wird als einsatzfähiger physischer, digitaler oder hybrider MVP umgesetzt. Parallel entstehen Messlogik und Interviewleitfäden; kleine Tests ermöglichen frühe Verbesserungsschleifen.
Der MVP wird über mehrere Wochen, Standorte und Träger mit Familien erprobt. Nutzung und Wirkung werden systematisch ausgewertet; die Ergebnisse fließen in die Weiterentwicklung und Skalierungsstrategie ein.
Die Ideenfindung bringt 12 bis 20 Teilnehmer:innen aus allen relevanten Gruppen zusammen. Eltern arbeiten dabei als Co-Designer:innen mit. Ziel sind Lösungen, die niedrigschwellig, sprachsensibel und alltagstauglich sind, ohne zusätzliche Personalkapazität in Kindergarten oder Schule zu benötigen.
Konkretes Eintauchen in Routinen, Unsicherheiten und Informationslücken von Familien rund um den Übergang.
Erste physische, digitale oder soziale Lösungsansätze werden gemeinsam entwickelt.
Drei priorisierte Ideen werden in Kleingruppen konkretisiert.
Mockups, erste Materialien und eine narrative Produkt-Story machen die Ideen greifbar.
Eltern prüfen früh, ob die Prototypen verständlich, nutzbar und ohne zusätzliche pädagogische Unterstützung alltagstauglich sind.
Die Problemanalyse ist die Arbeitsgrundlage für alles Folgende. Wer in die Workshops kommt, sollte das Narrativ gelesen haben; die Vertiefungen liefern die Belege, wenn eine Aussage im Detail strittig ist.